Beiträge in 2013

Hagen, 20.12.13 – Unter dem Motto “Ein Licht strahlt auf” feierten Schüler und Lehrer der HagenSchule am Freitag, 20.12., einen stimmungsvollen Weihnachtsgottesdienst zum Jahresausklang. Pfarrer Andreas Koch begrüßte die Gäste in der ev. Matthäuskirche.

Nach dem gemeinsamen Lied “Im Advent, im Advent” und einem Gebet, vorgetragen von Jessica Brühl, zeigten einige Kinder der Großbritannien-Gruppe ein kleines Anspiel im und zum Kerzenschein. Passend dazu folgte das gemeinsame Lied “Tragt in die Welt nun ein Licht”.

Zahlreiche Schüler der beiden Afrika-Lerngruppen trugen im Anschluss die Weihnachtsgeschichte in englischer Sprache vor, die von Svenja Stüdemann und Melina Schulte für die Schüler der Europa-Gruppen immer abschnittsweise ins Deutsche übertragen wurde.

Pfarrer Koch erzählte den Schülern dann die Geschichte einer türkischen Familie, die er einmal in Bochum kennengelernt hatte. Die hatte so manchen christlichen Weihnachtsbrauch falsch verstanden. Daraus folgerte Pfarrer Koch: “Weihnachten versteht man nur dann, wenn man es auch selbst feiert. Erst, wenn man Jesus kennengelernt hat, kann man richtig Weihnachten feiern.”

Nach dem Lied “Stern über Bethlehem” trugen mehrere Schüler und Schülerinnen Fürbitten vor, und nach einem weiteren gemeinsamen Lied “Alle Jahre wieder” ging es für die Schüler und Lehrer zurück zur HagenSchule, wo noch ein Frühstück in den Lerngruppen und die

gemeinsame Adventsfeier zum Jahresabschluss folgte.

Veröffentlicht: 22.12.2013
Kategorie: Allgemein, Nachrichten, Termine
Stichwort: , , ,

Hagen, 20.12.13 – Die Lerngruppen Südafrika (13.12.) und Marokko (20.12.) gestalteten die beiden letzten Adventsfeiern des Jahres 2013 an der HagenSchule. Dabei ging es überwiegend musikalisch zu.

Zu Beginn der Feiern stand jeweils das Lied “Wir sagen euch an den lieben Advent”. Bei jeder der insgesamt vier Adventsfeiern sangen alle Schüler gemeinsam jeweils eine weitere Strophe des Liedes. Am letzten Schultag erklangen daher erstmals alle vier Strophen. Zu jeder Strophe entzündete ein Schüler eine Kerze am Adventskranz.

Anschließend spielten Victoria Schulte, Karsten Stricker und Leon Ehrlich (Marokko) auf der Blockflöte mehrere Weihnachtslieder, begleitet von Frerk Meiners am Keyboard. Mit dem Lied “Feliz Navidad”, teils auf Spanisch, teils auf Englisch vorgetragen, sorgte die komplette Marokko-Gruppe für festliche Stimmung in der Oase 1. Großen Anteil daran hatten auch zahlreiche Rhythmus-Instrumente wie Cajon, Bongos, Tamburin oder Schütteleier, die von den Jungen und Mädchen gekonnt eingesetzt wurden.

Aus der Südafrika-Gruppe trugen Marisa Mondin (Querflöte), Selena Ercosman (Geige) und Sina Hohmann (Keyboard) das Lied “In der Weihnachtsbäckerei” vor, ehe alle Schüler gemeinsam noch einmal “Feliz Navidad” sangen. Danach ging es dann endgültig in die Weihnachtsferien

Veröffentlicht: 22.12.2013
Kategorie: Allgemein, Nachrichten, Termine
Stichwort: , , , ,

Hagen, 7.12.13 – Der wochenkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 7.12.13 über den Besuch von Dr. Andreas Beyer, Leiter der SAP-Niederlassung Düsseldorf, der das Team der Schülerfirma „BRL“ zu ihrem Geschäftsplan befragte und Tipps für die weitere Umsetzung gab.

 Den Artikel finden Sie hier.

Veröffentlicht: 08.12.2013
Kategorie: Allgemein, Nachrichten
Stichwort: , , ,

Spanien-Gruppe führt kleines Nikolaus-Stück auf

131206 Adventssingen ES 10beHagen, 06.12.13 – Mit der zweiten Strophe des Liedes “Wir sagen euch an den lieben Advent” stimmten die Jungen und Mädchen der Spanien-Gruppe am Freitag, 6. Dezember, ihre Mitschüler auf die zweite Adventsfeier des Jahres 2013 ein. Zwei Schüler zündeten – passend zum Text – nacheinander zwei Kerzen des Adventskranzes an.

Gemeinsam sangen alle Schüler und Lehrkräfte der HagenSchule dann, begleitet von Frerk Meiners am Keyboard, das Lied “Lasst uns froh und munter sein”. Einige Schüler der Spanien-Gruppe hatten dazu ein kleines Spiel zum Nikolaus-Tag einstudiert, das sie während des gemeinsamen Gesangs vortrugen. Für ihre Leistung erhielten sie von ihren Mitschülern kräftigen Applaus.

 

Veröffentlicht: 07.12.2013
Kategorie: Nachrichten, Termine
Stichwort: , ,

Softwarefirma SAP fördert Schülerfirma mit Geld und Know-How

Hagen, 4.12.13 – Unternehmerisches Handeln lernen die Schüler der HagenSchule mit Unterstützung des Softwarekonzerns SAP. “Wir unterstützen Projekte, die Unternehmergeist in der Praxis fördern”, erklärt Dr. Andreas Beyer, Leiter der SAP-Niederlassung Düsseldorf bei seinem Besuch der HagenSchule am Dienstag. Die Schüler der HagenSchule bauen derzeit ihre “BRL – BildungsReiseLaden” genannte Handlung auf, in der Schulhefte, Stifte und eigene Produkte verkauft werden. In den kommenden Monaten soll Stück für Stück das Angebot wachsen. Von der Pflege des Warenbestandes, Neubestellungen, Werbung, Buchführung über Einnahmen und Ausgaben, Rechnungsstellung bis hin zur Auslieferung der Waren ist alles dabei.  

Bis zur Eröffnung des “BRL” am 16. Januar 2014 haben sich die derzeit fünf Schülerinnen und Schüler des Startteams viel vorgenommen. Weitere Mitstreiter werden angeworben und ausgewählt, ein Büro als Laden eingerichtet sowie die Waren beschafft und für den Verkauf vorbereitet.

“Mit dem BildungsReiseLaden können die Jugendlichen Handeln und Wirtschaften in eigener Anschauung lernen”, erklärt Alexander Flieger, Vorstand des Schulträgers. “Als eine der ersten Aktionen hat das Team selbsthergestellte Weihnachtskarten ausgeliefert – dabei tragen die Kinder die Verantwortung, dass die Rechnungen stimmen und die richtige Menge Karten geliefert werden. Auch später im Studium oder Beruf müssen sich Menschen selbst organisieren, Verantwortung übernehmen und im Team arbeiten können. Das fördern wir in unserer Schule durch ein völlig anderes Unterrichten. Wir freuen uns, dass die SAP uns dabei unterstützt”, fügt er hinzu. Die Schüler der Druckerei-AG der HagenSchule haben die Karten selbst gestaltet und mit Elternunterstützung auf einer historischen Druckmaschine gedruckt.

Mit der Schülerfirma setzt die HagenSchule einen Baustein ihres Konzeptes um, projektorientiertes und lebensnahes Lernen zu ermöglichen. Mit der Förderung durch das Softwareunternehmen kann die HagenSchule zum einen die Sachkosten für den Schülerladen als auch den Einsatz der Pädagogen für dieses Projekt finanzieren. Insgesamt hat die Förderung einen Wert von rund 15.000 Euro.

Die Schülerinnen und Schüler des Startteam des Schülerladens erläutern Dr. Andreas Beyer ihren Geschäftsplan und Ideen für die Eröffnung des “BRL” am 16.1.2014.

Die Schülerinnen und Schüler des Startteam des Schülerladens erläutern Dr. Andreas Beyer ihren Geschäftsplan und Ideen für die Eröffnung des “BRL” am 16.1.2014.

Veröffentlicht: 06.12.2013
Kategorie: Nachrichten, Unterricht
Stichwort: ,

Schüler der Afrika-Gruppen staunen über Papierberge 

131204Druckereibesuch19be

Hagen, 04.12.13 – Riesige Papierberge beeindruckten die Schüler der beiden Afrika-Gruppen am Mittwoch, 4. Dezember, bei deren Besuch im Druckzentrum der Funke-Mediengruppe. Zum Abschluss des Zeitungsprojektes “ZEUS-Kids” (Zeitung und Schule) waren die Schüler und Schülerinnen beider Lerngruppen mit dem Linienbus in das riesige Gebäude in Hagen-Bathey gefahren, das die damalige WAZ-Mediengruppe in den 70er Jahren bezogen hat.

Britta Katolla und Ulrich Neuhaus von der Funke-Mediengruppe übernahmen die Führungen der beiden Gruppen. Sie gaben den Kindern einen guten Überblick über die technische Entstehung einer Zeitung. Dazu gehörten Druckplatten aus der Zeit des Bleidrucks, die Anfang der 80er Jahre endete, ebenso wie moderne Druckplatten für den 4C-Druck (Vier-Farb-Druck).

Nach der Theorie ging es dann an die Druckmaschinen. Hier konnten die HagenSchüler live miterleben, wie gerade eine Anzeigenzeitung angedruckt wurde – inklusive hektischer Drucker, die letzte Feineinstellungen für den optimalen Druck vornehmen mussten.

Höhepunkt der Besichtigung war für die Jungen und Mädchen allerdings der Gang durch das Papierlager. Hier lagert der Papiervorrat für 14 Tage Druckhaus-Auslastung – und das bei einem Verbrauch von ca. 100 Rollen pro Tag. Schließlich werden in Bathey mehr als 420.000 Zeitungen pro Tag gedruckt plus weitere Anzeigenblätter und Prospekte. So erfuhren die Kinder, dass eine Rolle Zeitungspapier zwischen 1000 und 1600 Kilogramm wiegt und dass darauf 22 bis 26 Kilometer Papier aufgewickelt sind.

Veröffentlicht: 04.12.2013
Kategorie: Allgemein
Stichwort:

Rund 50 HagenSchüler besuchen Kinder-Uni in Bochum

Hagen, 29.11.13 – Dort, wo sonst Pädagogik-Studenten büffeln – in der Aula der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) in Bochum – erlebten am Freitag, 29. November, mehr als 50 Jungen und Mädchen der HagenSchule Unterricht der ganz anderen Art. Im Rahmen der Kinderuni, die unter dem Motto “Theo, Philo und Sophie” steht, hörten die Dritt- bis Siebtklässler einen Vortrag des Kabarettisten Rainer Schmidt zum Thema “Inklusion – Da kann ja jeder kommen”. Schmidt, ehemaliger Profisportler, vielfacher Welt-, Europameister und Paralympics-Sieger im Tischtennis sowie evangelischer Pfarrer, weiß, wovon er spricht: Er kam mit verstümmelten Armen sowie einem deutlich verkürzten Bein zur Welt. Der “Dozent” versuchte den Schülern zu verdeutlichen, was Inklusion bedeutet: Die Kunst des Zusammenlebens von sehr verschiedenen Menschen.

Im Zwiegespräch mit einer Schülerin zeigte er etliche Unterschiede auf: Groß und klein, Mann und Mädchen, verstümmelte und gesunde Arme, Autofahrer und Nicht-Autofahrerin. Aber, so Schmidt: “Wir sind zwar unterschiedlich, aber beide gleich wichtig.” Auf die Frage aus dem Publikum wie es sei, ohne Hände zu leben, erwiderte er glaubhaft: “Ich hab mich längst daran gewöhnt. Die Behinderung ist das Unwichtigste. Das Wichtigste ist, was ich gut kann.” Und davon kann Schmidt eine ganze Menge, wie er den Kindern gleich live demonstrierte: Herzchen malen, Stifte zielgenau werfen, rennen, anziehen – und das alles ohne Hände. Allerdings: “Ich kann viele Dinge nicht”, räumte Rainer Schmidt ein, “aber das geht vielen Menschen so.” Als er die Kinder fragte, wer von ihnen denn Chinesisch spreche, wurde ihnen schnell klar, was er damit meinte. Für Rainer Schmidt heißt Inklusion auch: “Nicht jeder muss das gleiche können, aber niemand darf ausgelacht werden, weil er etwas nicht kann.” Nach dem Vortrag stand Schmidt noch für Fragen der Kinder zur Verfügung – eine Chance, die die HagenSchüler ausgiebig nutzten.

Nach einer Pause, in der die EFH jedem Kind einen Kakao spendierte, erläuterten einige Studentinnen anhand eines kleinen Spiels noch die Unterschiede zwischen den Begriffen Exklusion, Integration, Separation und Inklusion. Im Anschluss konnten sich sowohl die HagenSchüler als auch die Kinder der anderen drei teilnehmenden Grundschulen mit einem farbigen Daumenabdruck auf einer Plakatwand verewigen – praktizierte Inklusion. Danach ging es mit Straßenbahn, Zug und Bus wieder zurück zur HagenSchule.

Veröffentlicht: 29.11.2013
Kategorie: Nachrichten
Stichwort: , , ,
HagenSchule